Der Zweckverband der Abwasserregion Solothurn-Emme (ZASE) betreibt in Zuchwil die grösste Abwasserreinigungsanlagen des Kantons Solothurn. Das Einzugsgebiet umfasst 38 Gemeinden aus den Kantonen Solothurn und Bern. Neben der Kläranlage gehören auch mehrere Aussenstellen und Pumpwerke zur Infrastruktur des Verbands.
In einem dieser Pumpwerke wurde kürzlich der alte Hallenkran durch einen GIS-Laufkran ersetzt. Dieser unterstützt das Betriebspersonal während Wartungs- und Instandhaltungstätigkeiten für die grossen Schneckenpumpen im Untergeschoss, bei denen jeweils sehr schwere Aggregate und Antriebskomponenten ein- und ausgebaut, verschoben und für den Weitertransport bereitgestellt werden müssen.
Gesteigerte Tragfähigkeit dank Kettenzug in Sonderausführung
Der Kranträger ist als Obergurt-Laufkran konzipiert und nutzt die Hallenhöhe und -breite ideal aus. Er hat eine Spannweite von 6 m und verfährt auf einer 16 m langen Kranbahn, die man vom vormaligen Kransystem übernehmen konnte. Als Hubwerk kommt ein GIS-Elektrokettenzug des Typs GP2500 in einer Sonderausführung zum Einsatz. Dank speziellem Aufhängesystem mit zusätzlichem externen Befestigungspunkt für das Kettenende wird die Belastung verteilt und dessen Tragfähigkeit von 6'300 kg auf die benötigten 8'000 kg erhöht.
Neben der Hubbewegung des Elektrokettenzugs erfolgen auch sämtliche Fahrbewegungen des Kranes elektrisch. Gesteuert wird die Krananlage über einen kabelgebundenen Steuerschalter. Dieser ist nicht fix am Hubwerk angebracht, sondern lässt sich in einer separaten, parallel zur Kranbrücke verlaufenden C-Schiene, frei mitführen. Dadurch kann die Bedienperson jederzeit eine optimale Position einnehmen, um auch grosse, sperrige Lasten sicher zu manövrieren.
Mit dem neuen Laufkran verfügt der ZASE über eine leistungsfähige und zugleich wirtschaftliche Hebelösung, die zu einem effizienten und zuverlässigen Anlagebetrieb beiträgt.









